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Druck der Gesellschaft auf ein Individuum kann zur selbst-gewählten, totalen Isolation führen. Für Monate, Jahre bis hin zu Jahrzehnten verweigern sich diese Menschen dem öffentlichen Raum. Als öffentlich kann hier bereits die Aussenseite der eigenen vier Wände, des eigenen Zimmers gelten. Was sich dabei als Problem des Inneren zeigt, verwandelt sich bei genauerem Hinsehen als Problem des Äusseren. Aus Angst vor der öffentlichen Demütigung entsteht eine ambivalente Symbiose zwischen Innen und Aussen, zwischen Hikikomori und Familie. "The Hikikomori Suites" ist eine zeitbasierte Rauminstallation bei welcher sich Aussenseiter auf der Innenseite befinden und sich die Aussenseite als Rauminnenseite, als soziale Hilflosigkeit unser Selbst präsentiert - Ein Antispiel für die Gesellschaft zum gesellschaftlichen Rückzug.
Ein Projekt von Tina Brägger, David Forster und Martin Kunz. ZHdK 2007 |
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